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St. Bonifatius, Lüneburg

Hier kommen Sie auf unsere Webseite:>>>www.st-bonifatius-lueneburg.de

Aufnahme finden insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderen psychischen, schulischen und sozialen Auffälligkeiten.
 


Markenzeichen sind:
  • Der „lange Atem“ unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Freizeitpädagogische Angebote (Schwimm-, Sport-, Kletter-AG)
  • Campingplatz auf Fehmarn
  • Tagesgruppe
  • Interne Beschulungsmöglichkeiten als Vorbereitung auf den Besuch einer öffentlichen Schule
  • Hauseigene psychologische und therapeutische Angebote
  • Eine enge Kooperation mit der hiesigen Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Förderung von Sprache und Kommunikation

Angebot:

Leitung:

Dr. Manfred Drees

  • Wohngruppen
  • Intensiv betreutes Einzelwohnen
  • Verselbstständigungsgruppe
  • Ambulanter Dienst
  • Psychologischer Dienst
  • Sprachheilarbeit
  • Hörgeschädigtengruppe
  • Diagnostik







 
N E W S

Konzept zur tiergestützten Pädagogik auf einer Husky-Ranch
Unsere Einrichtung der stationären Kinder- und Jugendhilfe St. Bonifatius bietet ein zu Hause für Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten, psychischen Krankheiten und Entwicklungsstörungen. Die Vorgeschichten der jugendlichen Bewohner sind häufig von traumatischen Erlebnissen, deprivierenden Bedingungen des Aufwachsens und Beziehungsabbrüchen gekennzeichnet. Das Erlernen eines respektvollen Miteinanders war den meisten Bewohnern in der Vergangenheit  nicht möglich. Das Vertrauen in Erwachsene ist empfindlich gestört. Diese Voraussetzungen erschweren die persönliche, seelische und schulische Entwicklung der Jugendlichen massiv. Die Folgen sind depressive, selbstverletzende, aggressive und delinquente Verhaltensweisen.
In dem ganzheitlichen heilpädagogischen Konzept in unserer Einrichtung legen wir Wert auf zahlreiche positive Erfahrungen und eine sinnvolle Freizeitgestaltung.
Tiergestützte Pädagogik im Allgemeinen bietet einen innovativen und neuartigen Weg, durch die Tiere gemeinsame Erlebnisse mit Erwachsenen zu schaffen, neues Vertrauen aufzubauen und die Selbstwirksamkeit durch die Aktivität zu steigern. Der Wert von Tieren im körperlichen und seelischen Heilungsprozess wurde in den letzten Jahren zunehmend erforscht und auch belegt (zum Beispiel Beetz et al., 2001).

Was wird konkret angeboten?

In St. Bonifatius gibt es für Jugendliche die Möglichkeit, im Rahmen der Freizeitgestaltung an einem Husky-Projekt teilzunehmen. Da Huskys eine hohe Faszination auf viele Menschen ausüben und die Beschäftigung mit den Tieren von den Jugendlichen als sehr attraktiv wahrgenommen wird, gelingt es leicht, zu dieser Freizeitbeschäftigung zu motivieren. Eine kleine Gruppe von Jugendlichen kann dabei gemeinsam mit einem Betreuer auf einer Husky-Ranch die Tiere streicheln, mit ihnen spielen und mit den Hunden als Zugtiere Ausflüge unternehmen. Dabei steht zu Beginn die Kontaktaufnahme mit dem Husky-Rudel im Vordergrund. Die Hunde wollen gestreichelt und bespielt werden. Auf dem großzügigen Gelände kann mit den Tieren getobt und gekuschelt werden. Der Besitzer leitet dabei gerne zum Beobachten der Tiere an und berichtet über seine Erfahrungen mit den Hunden. Vor Ort sind als Fahrgeräte eine Kutsche für mehrere Personen sowie kleinere Fahrgeräte wie Gespann-Dreiräder vorhanden. Die Hunde warten schon sehnsüchtig darauf, dass die Fahrt beginnen kann.
Je nach Größe des Fahrgerätes werden unterschiedlich viele Hunde eingespannt. Bei den kleineren Fahrgeräten wie dem Dreirad ist Bewegung, mitlaufen und aufspringen gefordert. An der Elbe kann eine kleine Pause mit Tee und Keksen gemacht werden und anschließend geht es zurück auf das Gelände. Hier werden die Tiere ausgespannt, versorgt und noch einmal gestreichelt und gelobt.

Was sind dabei unsere Ziele?

Im Vordergrund stehen die Wiederherstellung neuer Lebensenergie und Selbstwirksamkeit durch den Kontakt mit den Tieren, die Verbesserung des Körpergefühls durch Bewegung an der frischen Luft, das Erleben von Abenteuer für impulsive Jugendliche, reale Erfahrungen im Umgang mit Natur und Tieren und nicht zuletzt der Vertrauensaufbau in Erwachsene durch gemeinsame Erlebnisse. Die Hunde fungieren hierbei als „soziale Katalysatoren“. Ein weiteres Ziel ist Entspannung und Stressreduktion durch das Kuscheln mit den Hunden und die Bewegung an der frischen Luft. Nachweislich steigen die physiologischen Indikatoren von Stress in Anwesenheit von Tieren weniger an. Dies gilt vor allem für Personen mit Bindungsproblematiken (Beetz et al., 2001). Nicht zuletzt führt die Erfahrung, diese ungewöhnliche Aktivität durchzuführen und den Hundewagen zu steuern, zu einem starken Gefühl von Selbstwirksamkeit.

Was erleben die Jugendlichen?

Die Hunde vermitteln den Jugendlichen das Gefühl von Nähe und Akzeptanz unabhängig von sozialem Hintergrund, Fähigkeiten oder Aussehen. Gerade diese Akzeptanz haben viele unserer Bewohner nicht erfahren. Im Kontakt mit den Hunden besteht die Möglichkeit, Akzeptanz zu erfahren und den Selbstwert zu steigern. Gleichzeitig lernen Jugendliche, den Hund als eigenes Lebewesen mit seinen eigenen Bedürfnissen zu verstehen. Wenn ein Tier beispielsweise nicht mehr gestreichelt werden möchte, kommuniziert es dies unmittelbar, indem es sich umdreht und weggeht. Die Erfahrungen, welche die Jugendlichen im Verlaufe der Zeit mit den Tieren machen, ermöglichen es ihnen, die Eigenarten der Tiere zu akzeptieren und zu erkennen, wie unterschiedlich die einzelnen Hunde eines Rudels sind. Diese Beobachtungen führen zu einer differenzierteren Wahrnehmung des Verhaltens der unterschiedlichen Lebewesen und zu Rücksichtnahme hierauf.

Das Verhalten der Jugendlichen führt beim Hund zu unmittelbaren, authentischen Reaktionen (z. B. lautes Schreien führt zu einer Schreckreaktion beim Hund). Diese direkte Spiegelung sensibilisiert für das eigene Verhalten.
Die Hunde haben einen ausgeprägten Spieltrieb. Die Bewegung mit dem Hund fördert die motorischen Fertigkeiten und regt zu körperlicher Aktivität an.
Der Kontakt mit Hunden fördert das Verständnis für nonverbale Kommunikation und stellt immer wieder Anforderungen an die Jugendliche, dem Hund ganz eindeutig zu kommunizieren, was er tun soll.
Die emotionale Verbindung zu den Hunden führt zu eigenmotiviertem Wissenserwerb über die Tiere, deren Verhalten und Bedürfnisse sowie die Versorgung der Hunde. Zusätzlich lernen die Jugendlichen Einiges über die Möglichkeiten der Fortbewegung mit den Hunden.

Eine gelungene Fahrt mit den Hunden wird als Erfolgserlebnis mit Abenteuercharakter wahrgenommen. Diese Kompetenzerfahrung führt zu neuer Motivation und Selbstwirksamkeit.

Lüneburg, Februar 2015 Dipl.-Psych. Beate Recke


Neue Gruppe in St. Bonifatius, Lüneburg.
Die Spezialeinrichtung, für vor allem seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, St. Bonifatius in Lüneburg wird im April dieses Jahre eine neue Gruppe für Jugendliche mit 5 Plätzen eröffnen. Sie dient vor allem der Verselbstständigung,  vornehmlich der Jugendlichen die im Hauptgebäude bisher gefördert wurden. Ziel ist dabei auch die schulische und berufliche Ausbildung mit sozialpädagogischer Begleitung.
 

Weihnachten bedeutet: sich Zeit für andere zu nehmen und ihnen eine Freude zu machen
Diesen Weihnachtsgedanken nahmen Frau Jannik und ihre Familie vom italienischen Restaurant „La Taverna“ am Stintmarkt in Lüneburg sehr wörtlich. Sie machten unseren Bewohnern der Kinder- und Jugendhilfe St. Bonifatius eine besondere Freude, indem sie uns alle am 22. Dezember zum Mittagessen in ihrem Restaurant einlud. An einem großen und festlich gedeckten Tisch wurden wir mit einer Vorspeise, einem Hauptgericht und köstlichem Nachtisch verwöhnt. Dazu gab es Getränke soviel wir mochten. Gleichzeitig hatte Frau Jannik in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zu einer Spendenaktion aufgerufen und sehr viele, liebevoll verpackte Weihnachtsgeschenke und Süßigkeiten für die Kinder  gesammelt. Sie erzählte, dass sie sich jedes Jahr eine neue Aktion überlegt, um Menschen, denen es nicht so gut geht ein Weihnachtsgeschenk zu machen, denn sie weiß, dass man glücklich wird, durch das, was man verschenkt und nicht durch das, was man bekommt.

Lüneburg, im Januar 2015

Ruth Köster

 „Die Sternsinger kommen“
Mittlerweile ist es eine schöne Tradition geworden, dass zum Jahresanfang die Sternsinger zu uns in die Einrichtung kommen. In diesem Jahr heißt das Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit.“ (siehe auch www.Sternsinger.de)
Gespannt warteten an unserem ersten Kindergartentag im neuen Jahr unsere Kinder auf die Gruppe der Sternsinger, die begleitet mit Weihrauchduft  wieder in unsere große Halle einzogen.
Mit dem Kreidezeichen „ 20*C+M+B+15“ brachten die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „ Christus segne dieses Haus“ auch zu uns.

      

Gemeinsam sangen wir mit Ihnen z.B. die Weihnachtslieder „Alle Jahre wieder“ und „Oh, Du fröhliche..“. Der Sternträger und den Heiligen Drei Königen erzählten von Jesus Geburt und der Botschaft Gottes.
Wir beteten gemeinsam das „Vater unser“ und alle Kinder konnten einen kleinen Beitrag für das diesjährige Hilfsprojekt spenden. Zum Abschluss sangen wir noch das Lied „Ihr sollt ein Segen sein“. Das war wieder ein schönes Erlebnis für alle. (Ingrid Klara Ludwig/Gruppenleiterin/Ponygruppe)

Das Müllexperiment

Im vergangenen Kindergartenjahr haben wir uns intensiv mit dem Thema Müll, Mülltrennung und Müllvermeidung beschäftigt.
In diesem Zuge wollten wir mit einem kleinen Experiment herausfinden, welche „Dinge des Alltags“ abgebaut und wieder zu Erde werden und somit unproblematisch für die Umwelt sind. Wir haben zu Beginn der Pflanzzeit mit den Kindern verschiedene Sachen aus dem Kindergarten zusammengetragen und diese in unserem Hochbeet im Kleingartenverein „Am Pferdeteich“ unter dem frisch angepflanzten Gemüse vergraben:
1 Scheibe Brot, Kaffeefilter mit Kaffeesatz, 1 Bananenblatt, Alufolie, 1 Plastiktüte,1 Spielstein, 1 Spielzeugauto

 

Nun im Spätsommer erfolgte die reichhaltige Ernte, die wie in jedem Jahr mit einem tollen Erntefest gemeinsam mit der Kita Dahlenburger Landstraße und dem Kleingärtner Bezirksverband Lüneburg e.V gefeiert wurde. Im Anschluss wurde das Geheimnis endlich gelüftet und sehr zum Erstaunen der Kinder waren das Brot, das Bananenblatt und der Kaffeefilter nicht mehr auffindbar, die Alufolie zudem stark zersetzt. Die Plastikteile konnten wir fast unversehrt dem Hausmüll zufügen.
Wir hoffen durch diesen kleinen Versuch, die Auswirkungen von unachtsam entsorgtem Müll zu veranschaulichen und das Verhalten der Kinder in Bezug auf die richtige Entsorgung, die Trennung und das Vermeiden von Müll positiv zu beeinflussen.
Arne Meißner, Gruppenleiter Mäusegruppe im Oktober 2014
 

Sommerfest 2014
Am 30. Juli fand das diesjährige Sommerfest der Kinder- und Jugendhilfe St. Bonifatius statt. Zum Auftakt gab es um 15 Uhr bei noch etwas wolkenverhangenem Himmel eine Rede des Bereichsleiters Herrn Else. 

Im Anschluss startete das Kaffeetrinken mit unterschiedlichen leckeren Kuchen auf dem Außengelände der Einrichtung. Anwesend waren sämtliche Jugendliche, die in der Einrichtung leben und viele Eltern. Teilweise wurden auch Geschwister und Freunde mitgebracht, die natürlich herzlich willkommen waren. 
Auch einige ehemalige Jugendliche ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen dabei zu sein und von ihrem Leben in der Selbständigkeit zu berichten.
Im Anschluss an das Kaffeetrinken wurden die Spielrunden eingeläutet. Hier gab es ein Kickerturnier, einen Hula-Hoop-Wettstreit, das Schätzen des Gewichtes einer Melone, eine Erbsenmaschine, das Wikinger-Spiel, ein Geschicklichkeitsspiel auf einem Balken und die Möglichkeit, einen Apfel aus einer Wasserschüssel mit dem Mund herauszuholen. Bei letzterem waren alle im Vorteil, die sich vorher nicht so intensiv geschminkt hatten.
Auf der Wiese stand ein Jonglage-Koffer mit Diabolo, Jonglierkeulen und anderem Zubehör, welcher von Jugendlichen und Mitarbeitern ausprobiert wurde.
Nebenbei konnte man sich unter aufklarendem Himmel und zunehmendem Sonnenschein mit Getränken und herzhaften oder süßen Waffeln stärken. Der Nachmittag verging schnell in dem bunten Treiben und den vielen Gesprächen, die angeregt geführt wurden. Abends wurde dann gegrillt. Die Auswahl zwischen den verschiedenen leckeren Salaten war groß und auch die Vegetarier kamen nicht zu kurz.
So saßen alle nach den Aktivitäten nochmals gemütlich beisammen und hatten Zeit sich auszutauschen, bevor dann die mit Spannung erwartete Siegerehrung stattfand. Mitarbeiter und Jugendliche freuten sich über kleine Preise.
Insgesamt war es ein gelungenes Sommerfest mit viel Austausch und Möglichkeiten zum Kennenlernen zwischen Mitarbeitern, Eltern und Jugendlichen.

Beate Recke
Dipl. Psychologin
 

 

Auszeichnung KITA21 für St. Bonifatius
Eine Jury des Landkreises Lüneburg hat dem Sprachheilkindergarten St. Bonifatius für seine Bildungarbeit mit dem Preis "KITA"! 2013" ausgezeichnet. Die Juey lobt ausdrücklich die Umsetzung der Inhalte, Arbeitsweisen und Methoden im sinne einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Die offizielle Auszeichnung findet am 27. August 2013 im Heinrich-Heine-Haus in Lünebürg statt. Die Leiterin des Sprachheilkindergartens Frau Bärbel Schnettker wird für die Einrichtung die KITA"!-Urkunde in Empfang nehmen.

Das Sprechen will gelernt sein - Eine Einrichtung, die Kinder fördert (»PDF)

Radiobericht - Preisverleihung "Kita 21" vom 01.Feb.2013 (»MP3)

Landeszeitung für die Lüneburger Heide Nr. 240 - 13.Okt.2012 - Ein Mensch, der da ist

Tag des Sprechens in St. Bonifatius, Lüneburg

"Kommt, wir spielen Sprache" war das Motto des Aktionstages im Sprachheilkinderten St. Bonifatius in Lüneburg. Schirmherrin des "Tag des Sprechens" war die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan. Die Einrichtung St. Bonifatius feierte ein großes Fest bei dem die Besucher die Angebote und Sprachfördermöglichkeiten der Einrichtung kennen lernen konnten.

 

Video-Clip 2017

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Service für Jugendämter

Die Geschäftsstelle der Stiftung hat einen Überblick über die belegten und freien Plätze der Einrichtungen.
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