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Aktuelles

Hier finden Sie eine Übersicht der Termine , die in der nächsten Zeit in der Stiftung stattfinden und an denen die Stiftung teilnehmen wird.




Wir waren dabei!

Der Deutsche Jugendhilfetag (DJHT) fand vom 28. bis 30. März 2017 in Düsseldorf statt. Die Stiftung Kath. Kinder- und Jugendhilfe im Bistum Hildesheim hat sich dort aktiv beteiligt. Am Gemeinschaftsstand des BVkE in Halle 3 Stand E76.
Das Motto lautet:
22 mio. junge chancen
gemeinsam.gesellschaft.gerecht.gestalten.
Jugendhilfetag-Newsletter

Einladungsschreiben des BVkE
Wir.EB Fachveranstaltungen DJHT


 

Der neue Kinder- und Jugendbericht des Bundesamtes für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist erschienen!

Titel: "Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland!"
-15. Kinder- und Jugendbericht-
und Stellungnahme der Bundesregierung

lesen Sie hier:>>>>kinder-und-jugendbericht.pdf




Neues aus St. Bonifatius


                                                   
St. Bonifatius macht mit bei der Baumpflanzaktion
Bei der diesjährigen Baumpflanzaktion der katholischen St. Marien-Gemeinde haben Jugendliche und Mitarbeiter aus St. Bonifatius tatkräftig mitangepackt. Am 01. April wurden am Waldrand des Deutsch-Evern-Wegs in Lüneburg über 5200 Setzlinge im 1,2 Hektar großen Waldgebiet gepflanzt. Begonnen hat die Baumpflanzaktion mit dem „Gebet für unsere Erde“ aus der Umwelt-Enzyklika „Laudatio si“. Papst Franziskus fordert die Menschen in seiner Enzyklika auf, im gemeinsamen Dialog Herausforderungen der Umweltsituation entgegenzutreten und Lösungen für eine ökologisch und sozial gerechtere Welt zu finden. In Gemeinschaft haben wir einen kleinen Beitrag dazu geleistet, unsere Welt für jene die noch kommen zu erhalten.


Jugendhilfestandards sollen auch für unbegleitete ausländische Kinder und Jugendliche gelten.
Mittlerweile liegt ein erster Gesetzentwurf zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und  Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher vor. Wesentliche Eckpunkte sind die gesetzliche bundesweite Aufnahmeverpflichtung der Länder, eine Versorgung, die am Kindeswohl und dem besonderen Schutzbedürfnis unbegleitet einreisender ausländischer Kinder und Jugendlicher ausgerichtet ist und dass deutsche Maßstäbe zugrunde gelegt werden. Die Altersgrenze, ab der Verfahrenshandlungen nach dem Aufenthaltsgesetz und dem Asylverfahrensgesetz vorgenommen werden können, wird von 16 auf 18 Jahre angehoben. Damit wird auch für diese Gruppe das Jugendhilferecht betont.


Die Einrichtungen der Stiftung verfügen mittlerweile an drei Standorten über besondere Leistungsangebote für diese ausländischen Kinder und Jugendlichen. Von verschiedenen örtlichen Trägern der Jugendhilfe sind wir angefragt, weitere Betreuungskonzepte aufzubauen.


Zur Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode

Die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode als eine Einrichtung der Erziehungshilfe hat in den letzten Monaten in der Öffentlichkeit zu Diskussionen geführt, die leider maßgebliche Aspekte des Arbeitsfeldes der Erziehungshilfe unberücksichtigt lassen. Unsere konzeptionellen Planungen für eine nachhaltige Verbesserung der Kinder- und Jugendhilfe lassen sich in dem Schloss Henneckenrode nicht verwirklichen. Deshalb geben wir einen überschaubaren Exkurs zur Erziehungshilfe:
Erziehungshilfe heute
Stichworte in der Erziehungshilfe sind heute „Multiproblemfamilien“, „Schutz bei Kindeswohlgefährdung“, „Aufbau von Lebensperspektiven“, „Förderung der Mutter- Kind-Interaktionen“, „Hilfen bei Trennung und Scheidung“, „Hilfestellung bei der elterlichen Zuverlässigkeit“, „Sensibilität für die Belange der eigenen Kinder“, „Förderung sozialer Kompetenzen“, „Zunahme psychisch kranker Eltern“ sowie „schulische und berufliche Förderung“. Neben diesen Aspekten haben Einfluss auf dieses Arbeitsfeld auch die Entwicklung der „Digitalisierung der Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen“, „Ansprüche an Inklusion“, die Zunahme von „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“ sowie die Zunahme von Verhaltensauffälligkeiten in allen Altersgruppen. Erziehungshilfe heißt heute, die gesamte Familie zu fördern. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz beschreibt die Ziele, die in Fachkreisen unumstritten sind:

  • Möglichst eine Rückkehr in die eigene Familie zu erreichen,
  • wenn das nicht möglich ist, die Erziehung in einer anderen Familie anzustreben, z.B. in einer Pflegefamilie,
  • wenn die Rückkehr in die Herkunftsfamilie oder die Pflegefamilie nicht möglich ist, auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten.

Unsere Jugendhilfeeinrichtungen arbeiten seit vielen Jahren in enger Kooperation mit den belegenden Jugendämtern auf dieser Basis zufriedenstellend zusammen. Dabei wird in jedem Einzelfall die ganze Familie in den Blick genommen. Die Lebenslagen und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Dies wird in den einschlägigen Kinder- und Jugendberichten umfassend beschrieben. Eine fast banale aber richtige Aussage ist, dass „Kinder und Jugendliche heute anders aufwachsen als früher“. Die Familie hat für die Mehrheit von Kindern und Jugendlichen nach wie vor eine hohe Bedeutung, sie hat jedoch ihre beherrschende Stellung verloren. Deshalb haben wir es in dem Arbeitsfeld Erziehungshilfe mit vielfältigen Familienformen zu tun. Erziehungshilfe ist darauf ausgerichtet die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen so zu gestalten, dass sie hilfreiche Beziehungen zu ihren Eltern und Angehörigen aufbauen und für sich selbst und für einander Verantwortung tragen können. Die Erziehungshilfe antwortet mit folgenden Maßnahmen auf die umfassenden gesellschaftlichen Veränderungen:

  • Ausbau sozialräumlicher Strukturen,
  • zeitlich befristete Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien, die befähigt werden, in ihrem ursprünglichen Umfeld oder in familienähnlichen Strukturen zu verbleiben bzw. dorthin zurückzukehren,
  • spezifische Ausbildung und Kompetenzentwicklung der Fachkräfte im Hinblick auf die Anforderungen der Kinder, Jugendlichen und Familien,
  • Ausbau von Prävention und Kinder- und Jugendschutzstrukturen,
  • Orientierung der Hilfe zur Erziehung an gesellschaftlichen Bedingungen wie Migration,
  • Bildungsferne, Alleinerziehende, Armut, Gesundheit, Straffälligkeit,
  • Differenzierte Angebote der Erziehungshilfe mit hoher Durchlässigkeit in gesellschaftliche Normalität,
  • die Förderung und Nutzung familiärer und familienerhaltender Systeme,
  • differenzierter Ausbau der Hilfegewährung in Profifamilien,
  • ressourcen- und handlungsorientierte Pädagogik,
  • Entwicklung von Teilhabe, Partizipation und selbstständige Lebensgestaltung unter Einbezug des sozialen Umfeldes
  • Umbau von großen Einrichtungen in sog. dezentrale Angebote.

Vor diesem Hintergrund werden auch traditionell lang bestehende Wohnformen weiterentwickelt. Dies gilt auch für die Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode. Folgende Aspekte spielen dabei eine Rolle:

  • Umbau in überschaubaren bzw. kleineren Einheiten
  • Spezialisierung auf bestimmte Zielgruppen, z.B. Eltern-Kind-Zentrum
  • Differenzierung von Betreuungsformen und vermehrte Beachtung von persönlichen Ressourcen
  • Verbesserung der räumlichen Gegebenheiten unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse
  • Die Einbeziehung der Eltern bzw. die sog. „Elternarbeit“ ist notwendiger Bestandteil.

Große Gebäude wie ein Schloss als „Heim“ haben ihre guten Dienste getan, sind aber von der Raumstruktur nicht mehr zukunftsweisend und haben eher einen „Heimcharakter“. Hinzu kommt, dass Stigmatisierungen, also alltagsbedingte negative Zuschreibungen mit den neuen Formen eher reduziert werden, wenn möglich keine Rolle mehr spielen. Die Weiterentwicklung von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe hat mindestens diese Aspekte zu berücksichtigen. Dies gilt auch für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Henneckenrode, bei der diverse differenziert zu betrachtende Faktoren berücksichtigt werden. Dazu gehören neben der Verantwortung für Kinder und Jugendliche auch die Verantwortung für Finanzen und das Personal sowie die Einbeziehung von Aspekten der Veränderungen der Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen. Damit verbunden ist auch die Frage des Standortes und des Gebäudes, auf das sich gegenwärtig die öffentliche Diskussion reduziert. 177 Jahre Schlossleben und möglicherweise weitere 177 Jahre können nicht Maßstab für die heutige Jugendhilfe sein. Die Grundlage von fundierten Entscheidungen wird im fachlichen Diskurs zwischen öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe gelegt. Konzeptionelle Veränderungen werden im Hinblick auf eine jugendhilfespezifische Perspektive entschieden. Auch im Hinblick auf die Zukunft von Henneckenrode besteht hier ein eindeutiger Konsens.

Die neuen Gebäude und Räumlichkeiten eröffnen nicht nur vielfältige Chancen und Perspektiven für die Kinder und Jugendlichen sowie jungen Mütter, sondern sind eine deutliche Verbesserung sowohl hinsichtlich der Raumstruktur sowie in der Erreichbarkeit. Die gute pädagogische Arbeit wird unter den neuen Bedingungen noch besser als bisher ihre qualitative Wirkung haben.
 

 

Neue Gruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im St. Theresienhaus, Bremen
Das St. Theresienhaus wird in den nächsten Wochen eine neue Gruppe speziell für weibliche minderjährige Flüchtlinge eröffnen. Damit erfüllt die Einrichtung ein wichtiges Anliegen der Bremer Senatsverwaltung.
 

Neue Gruppe in St. Bonifatius, Lüneburg.
Die Spezialeinrichtung für vor allem seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, St. Bonifatius in Lüneburg wird im April diesen Jahres eine neue Gruppe für Jugendliche mit 5 Plätzen eröffnen. Sie dient vor allem der Verselbstständigung  vornehmlich der Jugendlichen, die im Hauptgebäude bisher gefördert wurden. Ziel ist dabei auch die schulische und berufliche Ausbildung mit sozialpädagogischer Begleitung.
 

Freiwilliges Soziales Jahr/ Bundesfreiwilligendienst ? (hier gehts weiter)


 

Video-Clip 2017

Abenteuer Mensch

Indiana Jones im Harz

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Aus unserem Alltag

Service für Jugendämter

Die Geschäftsstelle der Stiftung hat einen Überblick über die belegten und freien Plätze der Einrichtungen.
ASD-Fachkräfte können per E-Mail anfragen ob eine Belegung kurz- oder mittelfristig möglich ist.

(Weitere Informationen »)

Carinet


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