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2014 - Archiv

Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode,Holle

Fragen und Antworten zur Schließung des Schlosses in Henneckenrode (Dezember 2014)
Warum wird das Schloss als Standort der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode aufgegeben?

Die Blum`sche Waisenhausstiftung hat als Eigentümerin des Schlosses in den Jahren 2011 bis 2014 etwa 530.000 Euro für notwendige Baumaßnahmen in das Schlossgebäude investiert. Dabei hat sich herausgestellt, dass weitere erhebliche Investitionen in das Schloss nötig wären, um es als Standort der Kinder- und Jugendhilfe zu erhalten. Sie beträfen eine Verbesserung des Brandschutzes, eine Dach-Erneuerung und weitere Baumaßnahmen, um den Betrieb in der Einrichtung aufrechtzuerhalten. Umfangreiche Experten-Untersuchungen ergaben im Sommer 2014 einen Investitionsbedarf von 2,2 Millionen Euro. Kosten dieses Ausmaßes kann und will die Blum`sche Waisenhausstiftung nicht tragen. Deshalb wird das Schloss als Standort der Kinder- und Jugendhilfe aufgegeben.

Warum kann die Blum´sche Waisenhausstiftung als Eigentümerin des Schlosses nicht die notwendigen Investitionen in das Gebäude tätigen?

Würde die Stiftung aus ihren Erträgen eine Investition in der Größenordnung von 2,2 Millionen Euro tätigen, könnte sie aus ihren Erträgen über Jahre hinaus keinen Beitrag mehr für die Kinder- und Jugendhilfe ausschütten. Dies wäre nicht im Sinne des Testaments von Friedrich Blum. Dieser wollte, dass bedürftige und notleidende Kinder und Jugendliche unterstützt werden. Dass seine Stiftungsmittel ausschließlich in den Erhalt eines Gebäudes fließen, war nicht sein Wille.

Kann die Blum`sche Waisenhausstiftung Ländereien verkaufen, um mit diesen Erlösen die Investitionen in das Schloss zu bezahlen?

Würde man Ländereien verkaufen und den Erlös in die Baumaßnahmen stecken, ließen sich keine Pachteinnahmen mehr erzielen. Bislang werden die Pachteinnahmen für die Kinder- und Jugendhilfe verwendet.

Warum tätigt die Stiftung Katholische Kinder- und Jugendhilfe als Betreiber der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode nicht die notwendigen Investitionen in das Gebäude?

Die Stiftung Katholische Kinder- und Jugendhilfe ist dazu finanziell nicht in der Lage. Kostenträger finanzieren den Betrieb von Diensten und Einrichtungen, den Erhalt von Immobilien aber nur in sehr begrenztem Maße.

Warum tätigt das Bistum Hildesheim nicht die notwendigen Investitionen in das Gebäude?

Das Bistum Hildesheim hat in den vergangenen Jahren seinen Immobilienbestand stark reduzieren müssen. Vor dem Hintergrund vieler schmerzhafter Einzelentscheidungen wäre es nicht zu verantworten, 2,2 Millionen Euro in ein einzelnes Gebäude zu investieren.

Was tut die Blum`sche Waisenhausstiftung?

Die Blum`sche Waisenhausstiftung ist eine rechtsfähige Stiftung, die gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke verfolgt. Sie ist durch die testamentarische Verfügung von Friedrich Blum entstanden, der 1832 verstorben ist und der in seinem Testament die Auflage gemacht hat, dass sein Erbe für ein Waisenhaus verwandt wird. Der Standort bleibt im Testament offen, er war bisher immer Henneckenrode. Die Blum`sche Waisenhausstiftung wird vom Bistum Hildesheim verwaltet. Aus landwirtschaftlicher Pacht, Erbpacht und Holzverkauf fließen ihr pro Jahr etwa 250.000 Euro an Erträgen zu. Daraus werden zunächst notwendige Instandhaltungen und der Kapitalerhalt finanziert. Etwa die Hälfte der Erträge fließt in die Kinder- und Jugendhilfe.
 

Ist es der Wille von Friedrich Blum, das Schloss zu erhalten?
 

In seinem Testament ging es Friedrich Blum um ein Waisenhaus, also um die Sorge für Waisenkinder. Dem soll das Vermächtnis dienen, nicht der Erhaltung des Schlosses. In seinem Testament hat Friedrich Blum zum Ausdruck gebracht, dass die Errichtung des Waisenhauses in Henneckenrode erfolgen soll, oder „wenn es dort nicht passend gefunden werde, an einem anderen Orte errichtet werde, wo sich schon eine katholische Pfarrei befindet“.

Was passiert mit der Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung, wenn diese aus dem Schloss ausziehen muss?

Das Angebot der Einrichtung in Trägerschaft der Stiftung Kinder- und Jugendhilfe bleibt vollständig erhalten und wird an anderen Standorten im Landkreis Hildesheim fortgeführt.

Was passiert mit den Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode?

Alle Arbeitsplätze der Einrichtung bleiben nach dem Standortwechsel erhalten.

Was passiert nach Umzug der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung mit dem Schloss?

Das Bistum Hildesheim wird dann versuchen, einen Betreiber zu finden, der das Schloss nutzen möchte.


Bischöfliche Pressestelle Hildesheim, 08.12.2014


St. Theresienhaus Bremen - pädagogische Lebensgemeinschaft eingeweiht (Dezember 2014)
Am Freitagnachmittag ist eine pädagogische Lebensgemeinschaft an der Färberstraße 5 eingeweiht worden. Geschwisterkinder aus Problemfamilien finden dort einen Platz. (zum Artikel)
 

Gute Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe wird fortgesetzt!
In den öffentlichen Medien wird fälschlicherweise geschrieben, dass die Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode schließen würde. Das ist falsch. Die gute pädagogische Arbeit für Kinder und Jugendliche wird qualifiziert an anderen Standorten fortgesetzt. Allerdings muss das große Schloss Henneckenrode verlassen werden, da notwendige Investitionen wirtschaftlich nicht tragbar sind. Konzeptionell wird die Einrichtung dezentralisiert. Dieser Prozess findet in allen unseren Standorten statt und wird von den belegenden Jugendämtern begrüßt.


„Stark wie ein Löwe“ (November 2014)
Unter diesem Motto findet am 1. September 2015 der 12. Aktionstag der Stiftung Kath. Kinder- und Jugendhilfe im Bistum Hildesheim statt. Gastgeber des alle drei Jahre stattfindenden Aktionstages ist in diesem Jahr St. Nikolaus, Kinder- und Jugendhilfe in Braunschweig. Es wird wieder eine große Bühne geben, auf der sich Kinder und Jugendliche mit ihren musikalischen Fähigkeiten präsentieren. Außerdem bieten alle Einrichtungen Angebote an, an denen sich die Teilnehmer beteiligen können. Erwartet werden wieder mehr als 500 Kinder und Jugendliche aus den Einrichtungen sowie 300 Fachkräfte.
Neu ist bei diesem Aktionstag, dass zwei Tage vorher ein erlebnispädagogisches Projekt stattfindet. Ähnlich wie beim sog. „Kurt-Hahn-Pokal“ kann jede Einrichtung Kinder- und Jugendteams mit jeweils 5 Teilnehmern und Teilnehmerinnen melden, die im Raum Braunschweig erlebnispädagogische Aufgaben zu lösen haben. Einige Einrichtungen planen, teilweise mit dem Fahrrad anzureisen.

Standortänderung der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode (November 2014)
Für die Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode wird im nächsten Jahr ein neuer Standort gesucht, da das Schloss aus baulicher Sicht leider aufgegeben werden muss. Der neue Standort wird sich weiterhin im Landkreis Hildesheim befinden. Die bewährte Angebotsstruktur der Einrichtung bleibt erhalten: Die Einrichtung verfügt über eine koedukative Gruppe für Kinder und Jugendliche, eine spezielle Wohngruppe für Mädchen, eine stationäre Mutter-Kind-Gruppe und eine Tagesgruppe. Darüber hinaus arbeitet die Einrichtung auch in der ambulanten Erziehungshilfe.
Witte, 20.11.2014

Prävention sexualisierter Gewalt im Caritasverband in der Diözese Hildesheim
Einzusehen unter: www.caritas-dicvhildesheim.de/90605.html 


Ambulante Dienste im Fachaustausch (Oktober 2014)

Die ambulanten Dienste der Stiftung aus den Städten Bremen, Hannover, Braunschweig, Hildesheim und Lüneburg hatten am 20. und 21.Oktober 2014 einen zweitägigen Fachaustausch zu umfangreichen Fragestellungen der ambulanten Erziehungshilfe.
Dabei ging es neben der Form der PC-gestützten Dokumentation, der Frage der Kindeswohlgefährdung und des Umgangs mit psychisch kranken Eltern auch um fachliche Netzwerke. In den genannten Regionen sind die ambulanten Dienste im Auftrag der örtlichen Jugendämter tätig und haben häufig spezifische regionale Standards. Die Stiftung hat mit dieser Fachtagung einen Beitrag zur weiteren Qualitätsverbesserung der sozialpädagogischen Arbeit geleistet und wird auch in Zukunft diese Verbindungen fördern.

St. Ansgar – ab heute (13.10.14) mit einem Elektro-Auto unterwegs
Nachdem sich die Einrichtung bereits letztes Jahr mit dem Sparen von Strom und Heizenergie befasst hat, schlägt sie nun einen neuen Weg ein und setzt sich mit ihrem neuen Elektro-Auto, einem VW eUp, für die Nutzung alternativer Energie ein.

  
von links: Torsten Oleg und Rolf Petersen (Autohaus Kühl), Helmut Engelke (Technischer Dienst St. Ansgar) und Wolfgang Almstedt (Gesamtleiter St. Ansgar)











Das Müllexperiment (Oktober 2014)
In diesem Zuge wollten wir mit einem kleinen Experiment herausfinden, welche „Dinge des Alltags“ abgebaut und wieder zu Erde werden und somit unproblematisch für die Umwelt sind. Wir haben zu Beginn der Pflanzzeit mit den Kindern verschiedene Sachen aus dem Kindergarten zusammengetragen und diese in unserem Hochbeet im Kleingartenverein „Am Pferdeteich“ unter dem frisch angepflanzten Gemüse vergraben:
1 Scheibe Brot, Kaffeefilter mit Kaffeesatz, 1 Bananenblatt, Alufolie, 1 Plastiktüte,1 Spielstein, 1 Spielzeugauto

 

Nun im Spätsommer erfolgte die reichhaltige Ernte, die wie in jedem Jahr mit einem tollen Erntefest gemeinsam mit der Kita Dahlenburger Landstraße und dem Kleingärtner Bezirksverband Lüneburg e.V gefeiert wurde. Im Anschluss wurde das Geheimnis endlich gelüftet und sehr zum Erstaunen der Kinder waren das Brot, das Bananenblatt und der Kaffeefilter nicht mehr auffindbar, die Alufolie zudem stark zersetzt. Die Plastikteile konnten wir fast unversehrt dem Hausmüll zufügen.
Wir hoffen durch diesen kleinen Versuch, die Auswirkungen von unachtsam entsorgtem Müll zu veranschaulichen und das Verhalten der Kinder in Bezug auf die richtige Entsorgung, die Trennung und das Vermeiden von Müll positiv zu beeinflussen. Arne Meißner, Gruppenleiter Mäusegruppe im Oktober 2014

St. Ansgar – Die Kleinkindergruppe hat ihre Arbeit aufgenommen (September 2014)
Am 01.09.2014 hat die Kleinkindergruppe in der St. Ansgar Kinder- und Jugendhilfe ihre Arbeit aufgenommen. Sie befindet sich auf dem Hauptgelände der Einrichtung, in der Wiesenstraße 23E in Hildesheim. Das Gelände der Kinder- u. Jugendhilfe bietet ein weites Spektrum an Möglichkeiten. Dieses reicht von der einrichtungsinternen Küche, über einrichtungseigene Fahrzeuge, einer guten Anbindung an medizinische Versorgung sowie eine pädagogische Anbindung. Zudem bietet das weitläufige Gelände mehrere altersgerechte Spielmöglichkeiten. Die Kleinkindergruppe ist eine vollstationäre Betreuung. Ziel der Gruppe ist die Rückführung in die Herkunftsfamilie oder die Vorbereitung auf eine andere Hilfeform. Sie verfügt über eine Platzzahl von 8 Einzelzimmern für Kinder im Alter von 1-6 Jahren, wobei die Jüngste zurzeit 3 Jahre alt ist. Die Räumlichkeiten sind kindgerecht, jedoch reizarm ausgestattet. Außerdem erhält jedes Kind ein Symbol, dem es sich zuordnen kann. Gerne werden auch Geschwisterkinder aufgenommen, um den Kontakt aufrechtzuerhalten. Entspricht das Alter des Geschwisterkindes nicht dem Altersspektrum der Kleinkindergruppe, kann ein alternativer Platz in einer räumlich angrenzenden Gruppe angefragt werden.

Zirkus REMMI DEMMI in St. Nikolaus, Braunschweig
Sommerfest am 19. Juli 2014 - Mach mit! »

Stein der Weisen in Altenau gefunden
Was haben Indiana Jones und die katholische Kirche gemeinsam? Beide ermöglichen es Kindern, den Stein der Weisen zu finden. Zumindest beim Kurt-Hahn-Pokal, einer erlebnispädagogischen Veranstaltungen des Bistums Hildesheim, die über den Monatswechsel im Harz stattfand. ( Weiterlesen aus der "Goslarsche Zeitung - 03.06.2014 » )

25 Jahre - Dienstjubiläum von Wolfgang Almstedt, Gesamtleiter von St. Ansgar Kinder- und Jugendhilfe in Hildesheim (Februar 2014)
(Mey) Am 4. Februar 2014 erhielt Herrn Wolfgang Almstedt anlässlich seines 25. Dienstjubiläums die silberne Caritasnadel von Herrn Dr. Stefan Witte in einer Feierstunde in der Einrichtung St. Ansgar. In der Würdigung ging Dr. Witte auf den Werdegang von Herrn Almstedt ein. Drei Stationen sind darin zu nennen. Am 01. Februar 1989 begann Herr Almstedt in der Heimstatt Röderhof als pädagogischer Mitarbeiter. 1991 wurde er von der damaligen Leitung des Röderhofs als Leitung der Kinder- und Jugendhilfe St. Joseph in Hannover vorgeschlagen. Dort blieb er bis zum 100jährigen Jubiläum der Einrichtung im Jahre 1995. Wärend der Vorbereitung des Jubiläums in St. Joseph arbeitete sich Herr Almstedt bereits als Leitung in St. Ansgar ein. Die Einrichtung hat sich unter seiner Leitung zu einem differenzierten und weiter dezentralen Gesamtkonzept entwickelt. Wenn auch die Arbeit natürlich von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet wird, steht er als Leitung stets dafür, auch in schwierigen Situationen Problemlagen zu lösen. Das bedeutet insbesondere für die belegenden Jugendämter, dass sie sich darauf verlassen können, dass St. Ansgar ein überaus verlässlicher Partner ist.
Darüber hinaus ist Herr Almstedt seit 2009 im Vorstand des BVkE und ist in 2013 gerade wieder gewählt worden. Das ist auch für die Stiftung von hoher Bedeutung.Ein positives Ergebnis dieser Mitarbeit im BVkE ist auch das Gelingen der letztjährigen Bundestagung hier in Hildesheim, bei der die Tagung von den überaus guten Kontakten Herrn Almstedts profitiert hat.
Mit der Errichtung der Stiftung als Rechtsträger der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen ist Herr Almstedt gemeinsam mit Frau Senger als Vorstandsmitglieder  und Herrn Dr. Witte als Geschäftsführer verantwortlich. Sein guter Blick für das Machbare und seine Bodenständigkeit sind in der gemeinsamen Arbeit für die Stiftung überaus hilfreich.
Herr Dr. Witte bedankt sich für die Verdienste für die Einrichtung, für die Stiftung, für die Caritas und für die Belange der Jugendhilfe und überreicht die silberne Ehrennadel.
Die CARITAS schreibt: Für hervorragende Verdienste um die Werke der Caritas verleiht der Deutsche Caritasverband Herrn Wolfgang Almstedt als Zeichen der Anerkennung und langjährigen Mitsorge und Mitarbeit in den Anliegen der Caritas das Ehrenzeichen in Silber.
unterzeichnet: Prälat Dr. Neher (Präsident des DCV) und Dr. Hans-Jürgen Marcus (Direktor des DiCV Hildesheim).

Video-Clip 2017

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